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Tullibardine

Tullibardine

Vom königlichen Bierlieferant zur aromatischen High Whisky-Brennerei: Die Tullibardine Distillery in der schottischen Stadt Blackford blickt auf zweierlei Geschichten zurück. Einst als eines der Bierzentren Schottlands bekannt, etablierte sich in den 1950er Jahren die Destillerie und steht seither für besondere Fass-Finishes und sehr leichte und gefällige Malts. Verkosten Sie doch mal den einen oder anderen Tullibardine. Der Tullibardine 228 Burgundy Finish Whisky beispielsweise mit seinen herrlichen Fruchtaromen oder den klassischen Tullibardine 15 YO, der ein wenig an den Speyside-Stil erinnert.

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Tullibardine 228 Burgundy Finish Whisky 43% vol. 0,70l Tullibardine 228 Burgundy Finish Whisky 43% vol. 0,70l
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Tullibardine 225 Sauternes Finish Whisky 43% vol. 0,70l Tullibardine 225 Sauternes Finish Whisky 43% vol. 0,70l
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Tullibardine 15 YO Whisky 43% vol. 0,70l Tullibardine 15 YO Whisky 43% vol. 0,70l
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Tullibardine Sovereign Whisky 43% vol. 0,70l
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Wie alles begann: ein Blick in die Geschichte von Tullibardine

Alkohol hatte im schottischen Blackford schon lange Tradition. Bereits im 15. Jahrhundert wurde hier derart erfolgreich gutes Bier gebraut, dass sich König James IV es nicht hat nehmen lassen, persönlich hier vorbeizuschauen. Sicherlich gab es auch einen Schluck und noch sicherer ist, dass er ein Fass Bier erwarb. Die Bierbrau-Geschichte des Ortes ging noch steil bergauf, bis sie in den 1920er Jahren völlig zum Erliegen kam. Bereits früher, 1798, wurde eine erste Tullibardine-Destillerie errichtet, jedoch schon ein Jahr später wieder geschlossen. So ging es ein paar Jahrhunderte, bis ein gewisser William Delmé-Evans auf der Bildfläche erschien. Dieser ambitionierte Mann kannte das Whiskybrennen schon aus seiner Kindheit, verbrachte die Ferien bei seinem besten Freund, dessen Vater als Angestellter der Steuerbehörde häufig in Brennereien unterwegs war. Die Faszination war schon damals groß und so beschloss Delmé-Evans, nachdem eine Tuberkolose-Erkrankung seine Arbeit in der Landwirtschaft unmöglich werden ließ, eine Brennerei zu errichten. Er informierte sich ganz genau vor ab, welcher Standort sich als geeignet herausstellt. Passenderweise erspähte Delmé-Evans die Zeitungsannonce, in der das alte Brauereigelände in Blackford zu verkaufen war. Delmé-Evans, schlau und fortschrittlich, wie er war, ließ zu allererst die dortige Wasserquelle prüfen, bevor er eine Woche später das Areal kaufte. Der Tullibardine-Brennerei konnte neues Leben eingehaucht werden.

Eine Revolution in Sachen Destillerie-Architektur

Richtig gelesen, Destillerie-Architektur. Nicht unbedingt ein schönes und selbsterklärendes Wort. Delmé-Evans jedoch war maßgeblich daran beteiligt. Denn mit der Tullibardine-Brennerei verfolgte er nicht nur seinen Lebenstraum, sondern auch seine Vision. Er wollte die Produktionsabläufe innerhalb der Whisky-Destillerien mithilfe der Naturgesetze optimieren. Zu seinen wichtigsten Errungenschaften gehörte die Verlegung der Wassertanks und Malzböden in die oberen Etagen. So hilft die Schwerkraft beim Transportieren beider essentieller Ausgangsstoffe. Auf das Konto des Destsillerie-Architekten Delmé-Evans gehen zudem noch zwei (einhalb) weitere schottische Brennereien.

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Tullibardine: eine besonders kreative Kollektion

Nachdem Delmé-Evans mit der Tullibardine-Destillerie seinen ersten Traum erfüllte, durchlief die Brennerei eine recht wechselnde, teils sehr erfolgreiche Ära, war jedoch auch von einem zehnjährigen Stillstand betroffen. Retter und neuer Wegbereiter war und ist das französische Unternehmen Picard Vins & Spiritueux. Nicht nur, dass sie wieder die umfangreiche Whiskyproduktion in den Hallen in Blackford ermöglichten, sie erweiterten auch die Produktionskapazitäten ebenso wie die Lagerhallen und schufen ein gänzlich neues Kernsortiment. Bei Tullibardine geht man einen sehr modernen Weg und verzichtet bei der exklusiven Core-Range auf ein Age-Statement. Zudem setzt die Brennerei auf ein besonderes Fass-Finish und nicht selten spielen Weinfässer eine Rolle. Das ist strategisch gesehen auch völlig sinnvoll, betreibt doch der Mutterkonzern Picard Vins & Spirituieux eigene Weingüter in Frankreich. Hier eine Auswahl an besonderen Fassreifungen aus dem Kernsortiment:

  1. Tullibardine 500 Sherry Finish Whisky: Karamellapfel, Haferflocken, Getreide und eine wohlige Vanille-Süße bestimmen das Aroma dieses Tullibardine Whiskys.
  2. Tullibardine 228 Burgundy Finish Whisky: Einst diente das Fass köstlichem Pinot Noir als Reifelager, nun schenkt es dem schottischen Whisky ein besonderes Aroma. Der Scotch ist eine sommerliche Hommage mit Früchten wie Kirschen und Erdbeeren, dazu Schokolade und ein trockener, würziger Abgang.
  3. Tullibardine 225 Sauterness Finish Whisky: Die 225 auf dem Etikett gibt das Fassungsvermögen des Finishing-Casks an. Nachdem der Whisky seine Zeit im Ex-Bourbonfass verbracht hat, darf er ein Jahr lang im ehemaligen (225l großen) Sauterness-Fass an fruchtigen Aromen zulegen. Zitrus und Orange, ein Hauch Ananas und eine schöne Vanillenote zeichnen diesen Whisky aus.

Die Experimentierfreude in Sachen Fässern kennt bei Tullibardine irgendwie keine Grenzen, sodass man, neben dem Kernsortiment, anfing, die Marquess Collection (die adlige Serie) zu etablieren. 2016 kam die erste Abfüllung dieser neuen Serie auf den Markt, namentlich angelehnt an einen früheren Helden der schottischen Geschichte im frühen 18. Jahrhundert. Sir William Murray kämpfte einst an der Seite von Bonnie Prince Charles um die rechtmäßige Thronfolge Schottlands. Die Abfüllung The Murray 2004 und The Murray 2005 kommen in Fassstärke und ohne besonderes Wood-Finish daher, durften dafür aber sehr lange reifen. Auch der Neue der Collection, der Tullibardine The Murray 2007 Bourbon Cask, wird in Fassstärke mit 56,6 Volumenprozenten Alkohol abgefüllt. Während seiner vielen Reifejahre konnte das Ex-Bourbon-Fass sein volles Aroma an den Whisky übergeben und es erwartet Sie ein genüsslicher Dram mit der Süße von Vanille und Toffee, dem Duft von Wiesenkräutern, etwas Zitrus und Kokos und ein langer, frischer Abgang.

Übrigens wurde besonders im Jahr 2018 die Destillerie-Kunst im Hause Tullibardine gewürdigt. In dem Jahr konnten die Highland-Whiskys gleich bei mehreren internationalen Wettbewerben glänzen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Medaillenspiegel:

  • World Whisky Masters: Gold und Silber für den 225 Sauterness und den 500 Sherry Cask
  • International Spirit Challenge: Gold für den The Murray Chateauneuf-du-Pape.
  • International Wine & Spirit Challenge: Silver Outstanding für den 20- und 25-jährigen Tullibardine

 

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