Craigellachie

Wer schon einmal eine Flasche The White Horse geöffnet und verkostet hat, der hatte auch schon mal Craigellachie Whisky auf der Zunge. Denn viele Jahrzehnte war der Speyside-Whisky Hauptbestandteil des Blends mit dem weißen Pferd. Seit 2014 ist nun auch ein solides Kernsortiment an Single Malts von Craigellachie auf dem Markt: Nebem dem Craigellachie 13 YO Single Malt, ist auch ein 17-Jähriger Craigellachie Teil der Core Range.

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Craigellachie 13 YO Single Malt Whisky 46% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(64,14 € / 1 Liter)

44,90 €
Craigellachie 13 YO Armagnac Finish Whisky 46% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(75,57 € / 1 Liter)

52,90 €
-10%
Craigellachie 17 YO Single Malt Whisky 46% vol. 0,70l

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(128,43 € / 1 Liter)

89,90 € 99,90 € 1 (10.01% gespart)
Craigellachie 13 YO Single Malt Whisky 46% vol. 0,04l Weisshaus Sample

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Lebensmittelkennzeichnung

(122,50 € / 1 Liter)

4,90 €

Craigellachie: Whisky aus dem Herzen der Speyside

Wir schreiben das ausgehende 19. Jahrhundert, die hohe Besteuerung von Gerstenmalz ist Geschichte, das Whiskybrennen in Schottland legal und Brennereien schießen wie Pilze aus dem Boden des britischen Landes. Unter all den Neubauten und Neugründungen findet sich auch die Craigellachie Distillery. 1891 wurde die Brennerei im gleichnamigen Dorf errichtet. Zumindest wurde begonnen, sie zu erbauen. Es dauerte eine Weile, bis alle Produktionsanlagen fertiggestellt waren, sodass man tatsächlich erst acht Jahre später mit dem Whiskybrennen im großen Stil beginnen konnte. Dabei waren die Gründerväter der Brennerei keine unbekannten Größen im Whiskybusiness.
Peter Mackie und Alexander Edward sind federführend an der Entstehungsgeschichte von Craigellachie beteiligt. Mackie, bzw. sein Vater, war Mitbegründer und Inhaber von Lagavulin, wo auch Peter Mackie eine Zeit lang tätig war. Alexander Edward war ebenfalls ein versierter Whiskybrenner, der insbesondere in den Anfangsjahren von den Erfahrungen seines Vaters profitierte. Dieser gründete einst die Benrinnes Distillery, die nach wie vor produziert. Edwards stellte sich später als einer der Whiskybarone seinerzeit heraus, eröffnete vier weitere Brennereien, erbaute Ferien-Villen für reiselustige Reiche und ein schniekes Hotel. Im Prinzip war er es, der den Whisky-Tourismus erfand, da er auch selber begeisterter Weltentdecker war. Interessanterweise gibt es dennoch bei Craigellachie bislang kein Besucherzentrum – aber was nicht ist kann ja noch werden.
Im Laufe der Geschichte musste sich auch die Craigellachie Destillerie wechselnden Eigentümern unterordnen, dennoch blieb die Produktion aufrecht und wurde in den 1960er Jahren sogar ausgebaut. Man vergrößerte sich von zwei auf vier Brennblasen und schafft dadurch eine Jahreskapazität von um die vier Millionen Liter Whisky pro Jahr. Heute gehört die Craigellachie Distillery im Übrigen zum Getränke-Universum von Bacardi.