Glenallachie

Vom Massenwhisky für Blends hin zum exklusiven Kernsortiment im Single Malt Business: Bei Glenallachie wurden die Weichen neu gestellt und das Fasslager reichlich gefüllt. Seit 2017 ist die Glenallachie Distillery in privaten Händen und hat sich einem sehr hohen Qualitätsstandard verschrieben. Das Team rund um den erfahrenen Master Distiller Billy Walker weiß genau, was es tut. Das schmeckt man beispielsweise an dem fantastischen Glenallachie 12 YO Single Malt.

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Glenallachie 12 YO Single Malt Whisky 46% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(74,14 € / 1 Liter)

51,90 €
Glenallachie 15 YO Single Malt Whisky 46% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(107,00 € / 1 Liter)

74,90 €
Glenallachie 8 YO Single Malt Whisky 46% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(64,14 € / 1 Liter)

44,90 €
GlenAllachie 14 YO G&M Discovery Bourbon Cask Whisky 43% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(78,43 € / 1 Liter)

54,90 €
GlenAllachie Vintage 2009 Signatory Whisky 66,4% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(185,57 € / 1 Liter)

129,90 €
Glenallachie 10 YO Cask Strength Batch 8 Whisky 57,2% vol. 0,70l

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Lebensmittelkennzeichnung

(142,71 € / 1 Liter)

99,90 €

Glenallachie: ein neuer Stern am Speyside-Himmel

Die Glenallachie Distillery blickt nicht auf eine lange Geschichte zurück, wie es manch andere Speyside-Brennereien tun. Ursprünglich wurde sie 1967 gegründet, seiner Zeit mit dem Fokus auf Whisky für Blends. Das lief soweit ganz gut, zwanzig Jahre lang wurde produziert. Dann wurde die Brennerei jedoch geschlossen, es folgten Eigentümerwechsel und in den 1980er Jahren wurde die Produktion wieder aufgenommen. Eigentümer war bis 2017 der Großkonzern Pernod Ricard, welcher auch einen 16-Jährigen Single Malt herausbrachte. Diesen konnte man nur vor Ort in der Brennerei erwerben. Doch anscheinend passte Glenallachie nicht mehr so ganz ins Marken-Portfolio des Konzerns und so entschieden sich die Verantwortlichen für den Verkauf der Brennerei. Eine Chance, auf die Billy Walker gewartet hatte. Gerade erst musste sich der erfahrene Whisky-Experte von drei Brennereien trennen, an denen er beteiligt war. Sicherlich nicht seine freie Entscheidung, aber unabwendbar, da sich nun mal die Mehrheit des Eignerkonsortiums für einen Verkauf aussprach. Und nun? Ruhestand war noch keine Option für Walker. Whiskybrennen ist sein Leben, schließlich ist er seit über 40 Jahren in der Branche tätig.
Und so entschied er sich, gemeinsam mit Trisha Savage und Graham Stevenso, die Glenallachie Brennerei zu kaufen. Samt Equipment und Lagerbeständen, versteht sich. Doch statt die Produktion zu vergrößern, entschied man sich, einige Abläufe zu verändern. Getreu dem Motto “weniger ist mehr“, werden jährlich rund 700 000 bis 800 000 Liter Glenallachie New Make Spirit gebrannt. Zuvor waren es um die vier Millionen Liter. Klasse statt Masse lautete das Credo - und man konnte sich diesen Luxus leisten.

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Glenallachie: vollmundiger Whisky mit langer Reifezeit

Ein Aspekt der Produktion verdeutlicht sehr anschaulich, warum weniger Glenallachie New Make hergestellt wurde. Die Fermentation. Während üblicherweise die Hefe etwa 60 Stunden lang den Zucker in der Gerstenmaische in Alkohol umwandelt, bekommt sie bei Glenallachie doppelt so viel Zeit. Zwischen 120 und 160 Stunden beträgt die Fermentationszeit in der Speyside-Destillerie, logisch, dass man dann natürlich weniger Whisky brennen kann. Dafür entlockt man der Maische mehr und andere Aromen. Nach dem Brennen geht es für den Glenallachie New Make ins Fass und zwar in aller Regel für mindestens zehn Jahre. Nur einige wenige Glenallachie Special Releases reiften „nur“ acht, bzw. neun Jahre.
Werfen wir doch mal einen Blick auf die Core Range von Glenallachie:

  • Glenallachie 8 YO Single Malt: Heidehonig, weiches Karamell, eine Spur Zimt und Ingwer sowie geröstete Mandeln und etwas Mokka prägen das Aroma dieses Whiskys und laden direkt auf ein Glas Glenallachie ein.  
  • Glenallachie 12 YO Single Malt:Eine schöne Bronzefarbe, die ganz natürlich von der Fassreifung stammt, macht diesen Whisky allein optisch zu einem Highlight. Auch geschmacklich dürfen Sie Sich auf eine schöne Süße (Honig und Rosinen) sowie einen Hauch Mokka freuen.
  • Glenallachie 15 YO Single Malt: Jede Menge Frucht und eine würzige Holznote vereinen sich in diesem wohlgereiften Dram. Das ursprüngliche Destillat stammt noch aus der Pernod-Ricard-Zeit, doch mit dem Umfüllen in Sherryfässern haben Walker und sein Team dem Whisky seinen charakteristischen Stempel aufgedrückt.

Ein Blick in den Medaillenschrank von Glenallachie

In Sachen Fassmanagement hat sich das Team um Walker seit der Eigentumsübernahme ebenfalls etwas umorientiert. Neben klassischen Ex-Bourbonfässern finden sich mittlerweile sehr viele Sherryfässer in den 16 Lagerhallen der Brennerei. Gut ein Drittel der Fässer, in denen der liebliche Speysider lagert, war zuvor mit Sherry belegt. Auch Marsala, Port- und Madeira-Fässer werden zum Veredeln verwendet. Und dass man mit der Wahl des Spirits und der Fässer goldrichtig liegt, beweisen die vielen Medaillen und Auszeichnungen, welche die Glenallachie Abfüllungen seit 2017 abräumen. Mehr als 50 Auszeichnungen sind es mittlerweile und es kommen sicherlich noch einige hinzu. Schauen wir mal in den Medaillenschrank:

  1. 2021: World‘s best Single Malt bei den World Whisky Awards für den Glenallachie 10 YO Batch 6 Cask Strenght.
  2. 2020: Doppelgold bei der World Spirits Competition für den 15-Jährigen
  3. 2020: Doppelgold bei der SFWSC fü den 12-Jährigen und den 25-Jährigen
  4. 2019: Doppelgold in San Francisco für den 18-Jährigen Glenallachie


Der Zehnjährige in Fassstärke zählt auch zu den Lieblingswhiskys von Trisha Savage, die es in Zukunft etwas ruhiger angehen wird. Denn seit Sommer 2021 ist die branchenaffine Dame im Ruhestand und widmet sich nun verstärkt ihrem Garten. Als Dankeschön für die Jahrzehnte im Dienste der Whiskyindustrie erhielt sie eine exklusive Abfüllung eines 35-Jährigen Glenallachie. Na denn: Zum Wohl Trisha.