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Pusser's

Pusser's

Es waren sicherlich schwere Zeiten, damals, als die Männer zur See fuhren um Neuland zu erkunden und Handel zu treiben, unwissend, wann sie wieder Land sehen und wie lange das Trinkwasser noch brauchbar war. Zeiten, in denen die britische Marine der Welt gezeigt hat, was so eine See-Nation alles kann. Aus den karibischen Kolonien Rum beziehen und mit der täglichen Ration die Matrosen bei Laune halten zum Beispiel. So geschehen viele, viele Jahrhunderte und der Pussers Rum war ihr treuer Begleiter. Basierend auf dem Originalrezept der British Navy begeistern die Blends von Pussers Rum mit Charakterstärke und Authentizität. Fruchtig und cremig kommt der Pussers Rum Blue Label daher, während der Pussers Rum Black Label Gunpowder Proof mit kräftigen Aromen überzeugt.

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Die Royal Navy und der Pussers Rum

Rum und die britische Seefahrt waren 300 Jahre lang unzertrennlich. Bis 1970 mit dem Black Tot Day die letzte offizielle Ration Rum an die Navy-Mannschaften in einem symbolischen Akt ausgegeben wurde. Entsprechend war hier wohl auch der letzte „orginale“ Pussers Rum im Einsatz.

Der Name Pussers Rum hat seinen Ursprung natürlich auch in der Geschichte der Navy: In den frühen Jahren nannte man den Zahlmeister, bzw. Logistik-Offizier „Purser“. Über die Jahrzehnte hinweg änderte sich das Wort dann ein wenig und er wurde Pusser genannt. Dieser hatte auf den Schiffen dafür zu sorgen, dass die Matrosen nicht um ihre Ration Rum betrogen wurden, aber ebenso oblag es seiner Verantwortung, die Karibik-Spirituose mit Wasser zu mischen. Anfangs wurde die Rum-Ration noch pur getrunken, was natürlich zu zahlreichen betrunkenen und damit für die Arbeit wenig brauchbaren Matrosen geführt hatte. Deshalb bekamen die Männer Rum mit Wasser, wer sich verdient gemacht hatte, durfte auch noch etwas Limettensaft und Rohrzucker in seinen Drink geben. Und ja, fertig war einer der ersten offiziellen Cocktails. Die britischen Seefahrer scheinen wohl generell ein Händchen für Cocktails zu habenn. Schließlich sind sie auch verantwortlich für den Gin & Tonic, einige Zeit später in Indien.

Doch zurück zum Pussers Rum, der als Blend verschiedener britischer Karibik-Kolonien fester Bestandteil der Royal Navy war. Als nun aber 1970 die tägliche Rum-Ration gestrichen wurde, konnte sich Brian Cornford die restlichen Lagerbestände sichern und schickte diese nach Gibraltar. Dort sollte jedes Navy-Boot, das hier anlegt, eine Ration flüssige Geschichte erhalten. Bis irgendwann die Vorräte alle waren…

Pussers Rum: Die Rettung naht von Übersee

Der Black Tot Day hätte problemlos auch das Aus für den Pussers Rum sein können, der mehr oder weniger unverändert seit Mitte des 17. Jahrhunderts existiert. Doch dann fügte das Schicksal Menschen zusammen, die eigentlich nicht viel miteinander gemeinsam haben. Charles Tobias, ein kanadischer Geschäftsmann, studierter Ingenieur, leidenschaftlicher Segler und Kriegsveteran, machte während seiner fünfjährigen Weltumsegelung Halt auf Gibraltar. Auf der Suche nach einem kleinen Ersatzteil für seinen Motor fragte er insbesondere auf den Navy-Schiffen nach, deren Ersatzteillager immer gut gefüllt ist. Er bekam das benötigte Teil und eine ordentliche Portion des alten Pussers Rum. Das war wenige Jahre nach dem Black Tot Day.

Um eine lange Reise kurz zusammenzufassen: Charles Tobias nahm Kontakt zu allen möglichen Verantwortlichen auf (Navy, Regierung, Alkohol-Behörde) und erhielt schlussendlich die Genehmigung und die grobe Rezeptur für den Pussers Rum. Einem Revival stand nichts mehr im Wege.
Naja, fast nichts. Denn Charles Tobias wusste zwar, woher die Rums für den Blend stammen, auch einige Informationen über die Fasslagerung waren ihm bekannt, doch das Mischverhältnis konnte ihm keiner so recht sagen. Archive wurden durchforstet, alte Schiffstagebücher und Navy-Inventarlisten durchgeblättert und natürlich Vor-Ort-Besuche der einzelnen Destillerien. Das Projekt glückte und 1979 konnten Segler und Liebhaber des Maritimen endlich einen (fast) originalen British Navy Pussers Rum genießen.

Pussers Rum: Noch immer mit reichlich Geschichte in der Flasche

Heute steckt vor allem Rum aus Guyana in den preisgekrönten Blends. Auch während der britischen Kolonialzeit in Guyana wurde hier schon mächtig viel Rum produziert. Einer der erfahrensten Produzenten ist Demerara Distillers, die für einen Großteil des Pussers Rums verantwortlich ist. Zwar ist es eine der größten Brennereien des Landes, doch wird hier teilweise noch auf wahrlich historischen Stills gebrannt. Es scheint naheliegend, dass es die gleichen Brennblasen sind, die einst schon die britischen Seefahrer vor hunderten von Jahren mit Rum versorgten. Zugegeben, Ventile und Metallteile müssen natürlich über die Jahre erneuert werden, doch die massiven Holzkörper der beiden außergewöhnlichen Stills bei Demerara Distillers sind alles andere als Jungspunde. Gefertigt aus besonders robustem, heimischem Grünherzholz haben sie über die Jahrhunderte Aromen von Millionen Galonen Rum eingeatmet. Allein auf Grund der besonderen Historie muss hier einfach guter Rum entstehen. Lagern darf der Guyana Rum ebenfalls vor Ort, drei Jahre lang. Wie lange die übrigen Rums reifen und von welchen Destillerien sie stammen, das geben die Macher von Pussers Rum natürlich nicht im Detail preis. Lange Zeit war der Navy Strenght Pussers Rum das Aushängeschild, das Sortiment jedoch hat sich mittlerweile erweitert:

  • Pussers Rum Blue Label: Die Wiedergeburt des altehrwürdigen Navy Rum schmeckt heutzutage natürlich ausgereifter als noch vor 300 Jahren. Rum-Liebhaber können sich auf Äpfel, Pflaumen, Vanille und Toffee freuen.
  • Pussers Rum Black Label Gunpowder Proof: 54,5 Volumenprozente Alkohol sind schon eine Hausnummer. Und dennoch begeistert der Rum in Admirals-Stärke mit überreifen Früchten, mit Vanille, Honig und Ingwer sowie einem imposanten, kräftigen Abgang.
  • Pussers Rum 15 YO: Seinen Beinamen trägt er nur zu recht. Der „Single Malt of Rum“, wie ihn das Forbes Magazine betitelt, ist ein wohlgereifter Blend, der mit satten Fruchtaromen-, mit Süße und Karamell sowie mit einer guten Portion Gewürzen überzeugt.

Im Übrigen wäre es fast schon frevelhaft, wenn Sie eine Flasche Pussers Rum in der Hausbar haben und ihren Gästen nicht einen „Painkiller“ servieren würden. Dies ist nämlich sozusagen der Signature-Drink des Pussers Rums, erfunden von Daphne Handerson und etabliert von keinem geringeren als dem Wiederbeleber Charles Tobias:

  1. 6cl Pussers Rum, 12cl Ananassaft, 3cl Orangensaft und 3cl Creme of Coconut in einen Shaker geben.
  2. Gut shaken.
  3. Ein Longdrink-Glas mit Eis füllen und den Shaker-Inhalt darin abseihen.
  4. Mit etwas Muskatnuss bestreuen und mit einem Orangenschnitz garnieren.

 

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