Unterthurner

Ein bisschen ist es ja wie die klassische „Schnapsidee“. Man macht sich mit seiner Leidenschaft selbstständig, obwohl die Kaufkraft der Landbevölkerung recht verhalten war. Doch Alois Unterthurner wagte in den 1940er Jahren den Schritt und schuf ein köstliches Imperium an Edelbränden. Angefangen vom so fruchtigen Klassiker, dem Unterthurner Waldler, bis hin zum Unterthurner Bauernnussler aus Hasel- und Walnüssen, ist alles dabei.

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Unterthurner Waldler Original 39% vol. 0,70l

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Unterthurner Bauernnusseler 39% vol. 0,70l

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Unterthurner Williams Christ Birne 39% vol. 0,70l

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Unterthurner Marille 39% vol. 0,70l

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Unterthurner Waldler Original Noblesse 39% vol. 0,50l

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Unterthurner Kastanien Likör 28% vol. 0,50l

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Unterthurner Waldler Original Barrique 39% vol. 0,50l

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Unterthurner Waldhimbeere Likör 28% vol. 0,70l

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Unterthurner Zwetschge Likör 28% vol. 0,70l

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Unterthurner: Vom Hobbybrenner zum globalen Player

Die ersten Nachkriegsjahre waren vorbei, auch wenn nur sehr langsam der Alltag wiederkehrte. Im beschaulichen Marlin, in den österreichischen Alpen, ging man seinen landwirtschaftlichen Verpflichtungen nach. Viele Landwirte brannten in dieser Zeit eigene Schnäpse, so auch Ignaz Unterthurner. Der Hausgebrauch war ihm jedoch zu wenig und er beschloss, offiziell auch andere mit seinen Edelbränden aus Trauben zu verwöhnen. 1947 gründete er gemeinsam mit seiner Frau das Unternehmen Unterthurner. Beide waren harte Arbeit gewöhnt und kannten sich auch kaufmännisch aus. Und so begann eine Erfolgsgeschichte, die noch heute anhält. In dritter Generation führen heute Stephan Unterthurner und seine Schwester Martina das Familienunternehmen fort und müssen sich nicht mehr, wie einst ihre Großeltern, mit den italienischen Wirren der Nachkriegszeit befassen. Sie können sich ganz auf Qualität und Erfolg konzentrieren. Letztere zeigt sich, neben den Absatzzahlen, auch in den vielen Auszeichnungen beim Meiningers International Spirits Award. Hier einige Beispiele:

  • 2021: Silber für den Unterthurner Zwetschgenbrand
  • 2020: Gold für den Unterthurner Williams Selection
  • 2020: Silber für den Unterthurner Popphof Grappa Barrique

Von A wie Apfel bis Z wie Zwetschge

Bei Unterthurner weiß man um die vielen Geheimnisse, wenn es darum geht, dem Obst, den Kräutern oder den Nüssen ihr Aroma zu entlocken. In der Regel werden zwei Herstellungsverfahren für die Produktion der Edelbrände verwendet. Zuckerreiche Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschgen können ganz klassisch verarbeitet werden: Reinigen und zerkleinern, Maischen, Vergären, Destillieren. Bei zuckerarmen Früchten ebenso wie bei Nüssen, Kräutern und Wurzeln wie dem Enzian, kommt die Mazeration zum Einsatz. Für einige Zeit wird der Rohstoff in Neutralalkohol eingelegt, welcher ebenfalls aus der eigenen Produktion stammt. Anschließend wird alles destilliert und ebenfalls für mindestens ein Jahr lang eingelagert. Je nach gewünschtem Endprodukt lagert Unterthurner für gewöhnlich seine Brände in Stahltanks oder Holzfässern.

Die Qualität der Rohstoffe ist natürlich das A & O, wenn man einen hochwertigen Edelbrand erschaffen möchte. Und Familie Unterthurner schätzt sich sicherlich glücklich, in einer so fruchtbaren Region Europas zu wohnen. In der kleinen Gemeinde Marling, unweit der schönen Stadt Meran, haben das Weinkeltern und der Obstanbau schon Jahrhunderte lange Tradition. Die sonnenverwöhnte Region mit der reinen, klaren Bergluft, den warmen Temperaturen und den ausreichenden Niederschlägen lässt das Obst einfach nur so sprießen. Marling ist ein Naturidyll mit alpinem Antlitz und mediterranem Flair. Hier lebt es sich gut; und das schmeckt man den zahlreichen Obstbränden von Unterthurner auch an.
Nach bester Möglichkeit versucht das Familienunternehmen, auf Rohstoffe der Region zurückzugreifen. Das gelingt beispielsweise bei den Zwetschgen-Spirituosen gut, die im nur 40km entfernten Graun angebaut werden. Im Vinschgau, der Region westlich von Meran, wiederum wachsen die köstlichen Himbeeren, bis sie vollreif in die Brennerei Unterthurner gebracht werden. Marling selbst verfügt über große Anbauflächen für Äpfel, darunter auch einige sehr seltene Sorten, die bereits den Weg in die Edelbrennerei gefunden haben. Dort wurden sie in limitierte Sonder-Brände verwandelt.

Unterthurner Sortiment: Altbewährtes und neue Kreationen

Ohnehin begeistert Unterthurner mit einem herrlich abwechslungsreichen Sortiment und schafft es gekonnt, die Aromen der einzelnen Früchte, Nüsse und Kräuter festzuhalten. Dabei hat man sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte nie davor gescheut, zeitgemäße Techniken zu nutzen. Und so ist die Brennanlage beispielsweise mittlerweile ein Mix aus alten und neuen Komponenten. Dieser inoffizielle Spirit von Altbewährtem und Innovation war seit Firmengründung bei Unterthurner vertreten und hat sich bisher bezahlt gemacht. Und so konnte das Sortiment stattlich wachsen, sodass heute ein jeder seinen Edelbrand findet. Wir stellen einige vor:

  1. Unterthurner Waldler Original: Der Bestseller der Edelbrennerei und seinerzeit ein Vorreiter. Alois Unterthurner war federführend für die Herstellung eines Himbeerdestillates, was sich kaum eine andere Brennerei damals zutraute. So führte der Waldler mit seiner geschützten Bezeichnung die Spitze an. Das Aroma: unglaublich himbeerig.
  2. Unterthurner Waldler Original Barrique: Eine schöne Ergänzung zum Gassenhauer bei Unterthurner. Hier durfte der Waldler zwei Jahre lang im Holzfass an Aromen zulegen. Zu der ausgewogenen Fruchtnote gesellen sich Vanille und ein Hauch Holzwürze.
  3. Unterthurner Williams Christ Birne: Ein Klassiker schlechthin, wenn es in Österreich um Obstbrände geht. Nach der Ernte lagern die Früchte noch eine Zeit lang, bis sie butterweich und zügig verarbeitet werden. Ein sattes Birnenaroma, eine kleine Würze von Muskat und ein langer Abgang zeichnen diesen Edelbrand aus.
  4. Unterthurner Kastanien Likör: Hier einmal etwas Ausgefallenes aus der Kollektion der Südtiroler Traditionsbrennerei. Mit Kastanien vom Ufer des Kalterer Sees und des umliegenden Eschtals entsteht diese herbstliche Köstlichkeit. Erst mazeriert, dann destilliert und anschließend mit Grappa verfeinert, passt der Kastanien Likör bestens zum Kuchen und zum Bratapfel.

 

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