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The Glenrothes 25 YO Whisky 43% vol. 0,70l

399,90 €

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  • A5003982
  • The Glenrothes
LebensmittelkennzeichnungTop Spirit GmbH
Heiligenstädter Straße 43
1190 Wien
Österreich
Voilá, hier ist er nun, der zweit-älteste aus dem fruchtigen Halbdutzend der Soleo-Kollektion... mehr

The Glenrothes 25 YO Whisky 43% vol. 0,70l

Voilá, hier ist er nun, der zweit-älteste aus dem fruchtigen Halbdutzend der Soleo-Kollektion von Glenrothes. Ein Viertel Jahrhundert reift der Speysider in Sherry-seasoned Fässern, darunter ein großer Anteil an erst-befüllten Fässern. Die Abfüllung des überaus delikaten Drams erfolgt ohne Zugabe von Farbstoffen.

Nase: eine bunte Palette an Zitrusfrüchten, mit Holznoten, Karamelltönen und Vanille.

Gaumen: saftig-süße Tropenfrüchte, Zedernholz, ein Hauch von Blüten und salziges Karamell.

Finish: süßer, fruchtig-floraler Abgang.

Interessantes
Hier ist eine Übersicht über die weitere Soleo-Kollektion, die die Edrington Group bei Glenrothes eingeführt hat. Weg vom No Age Statement, hin zu deutlichen Jahresangaben (fast):

Glenrothes Soleo Collection Maker´s Cut – und hier schon die Ausnahme der Regel: ein NAS überwiegend gereift in first-fill, sherry-seasoned Eichenfässern.
Glenrothes Soleo Collection 10 YO Single Malt – gereift in sherry-seasoned Eichenfässern.
Glenrothes Soleo Collection 12 YO Single Malt – ebenfalls in sherry-seasoned Eichenfässern gelagert
Glenrothes Soleo Collection 18 YO Single Malt – auch in sherry-seasoned Casks gereift; allerdings mit einem großen Anteil an First Fill Fässern.
Glenrothes Soleo Collection 40 YO – hier liegen uns noch keine Informationen vor, aber wir gehen – wenig überraschend - auch von sherry-seasoned Eichenfässern aus.

Was genau bedeutet eigentlich „gereift im sherry-seasoned cask“?

Vom Idealismus....
Mit leicht verklärtem Blick könnte man sich vorstellen, dass sich die Whiskyproduzenten weltweit immer wieder mal „frei werdende“ Fässer aus dem Reich des Sherrys, aus Jerez de la Frontera, kaufen. Nachdem der dort lange Jahre gereifte Sherry endlich seinen Weg in die Flasche fand, transportiert man das leere Fass nun zum Whiskyhersteller um dem frischen Getreidedestillat eine neue Heimstadt zu bieten. So könnte es in der Tat sein, dazu müsste man in Jerez de la Frontera allerdings schätzungsweise ein paar Milliarden Hektoliter Sherry pro Jahr herstellen.

....über die Realität....
Das ist nicht nur unwahrscheinlich sondern auch definitiv ausgeschlossen. In Wirklichkeit läuft das Ganze ein wenig anders ab. Natürlich werden die nachfolgenden Worte den Nebel der Verklärung unwiderruflich wegblasen, aber – unter uns – wer glaubt noch an den Weihnachtsmann? Also legen wir die rosa Ichmachemirdieweltwiesiemirgefällt-Brille beiseite und betrachten den Whisky mal als das, was er ist: ein weltweit ungeheuer nachgefragtes Konsum- und Genussgut. Wieviel uisge beatha auf unserem Globus jährlich hergestellt wird, ist uns nicht bekannt.  Wenn jemand verlässliche Zahlen hat, immer her damit. Es gilt also ganze „Seen“ von Whisky für mindestens 3 Jahre in Fässern unterzubringen um sich danach auch als Whisky bezeichnen zu dürfen (die benötigte Holzmenge dürfte enorm sein).
In letzter Zeit sind die Sherry-Finished oder Sherry-Matured Whiskys groß in Mode gekommen. Das heißt eine mächtige Menge der so heiß begehrten Whiskys benötigt zur Reife Sherry Fässer. Und nachdem die Sherry-Herstellung nur einen Bruchteil des produzierten Whiskys ausmacht hätte man hier einen nicht zu überwindenden Engpass.

....Zum Pragmatismus – Das Seasoning
Was macht man nun, um die einzigartigen Sherrynoten in einen Whisky zu bannen und dabei noch halbwegs marktverträgliche Preise zu bezahlen: Man geht mit einer Küferei (Fasshersteller) in Jerez de la Frontera eine Kooperation ein und lässt sich die Fässer nach seinen eigenen Wünschen (Eichenart, Trocknungsgrad, Toasting-Stufe, Holzalter, etc.) direkt vor Ort herstellen. Diese Fässer werden dann von einer ausgesuchten Bodega mit Sherry befüllt, der zwischen 6 Monaten und 2 ½ Jahren in seinem Fass verbleibt, das ist das Seasoning. Was mit dem „Sherry“ nach dem Seasoning geschieht steht auf einem anderen Blatt (Brandy oder Essig). Die Fässer selbst werden mit einem kleinen Restbestand an Sherry zur Whiskybrennerei transportiert (das verhindert das Austrocknen des Holzes). Vor Ort angekommen, wird der Sherry entleert und der hauseigene Getreidebrand eingefüllt und mindestens 3 Jahre zur Ruhe gebettet. Und in diesem Fall hier satte 25 Jahre in denen der Whisky Zeit findet mit seinem Fass und seinem „Vormieter“ – dem Sherry - in Kontakt zu treten.

 

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