Hendrick's

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An manchen Spirituosen scheiden sich die Geister – was den einen entzückt, finden die anderen zum weglaufen. Der Hendrick’s Gin ist garantiert eine von diesen Spirituosen! Man liebt ihn oder man hasst ihn – aber bevor man ihn nicht probiert hat, wird man’s nicht sagen können…Kommen Sie in den Genuss des Original Hendrick´s Gin, des Amazonia oder des Orbium. Jeder der Drei entzückt auf seine ganz eigene Art und Weise.

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Hendrick’s Gin – nicht für jedermann bestimmt!

Dieser in Schottland gefertigte Gin ist wirklich ein sehr ungewöhnlicher Gin, bei dem Rosen und Gurken eine große Rolle spielen. Zweifelsohne sind das Geschmacksrichtungen, die nicht jeder in seinem Gin haben will – aber den mutigen sei geraten: unbedingt probieren!

Der Traditionsbrand, der noch vor einigen Jahren leicht angestaubt schien, wird nun fünfmal destilliert – „for purity and smoothness“ - wie Hendrick‘s mit unvergleichlichem Understatement versichert - und mit elf ausgesuchten Aromaten versetzt, darunter Rosenblätter und Gurken die erst den rechten British Style in die Flasche bringen. Der Fassausbau am Produktionsstandort Ayrshire in Schottland tut ein Übriges. Nachdem jüngst das Image zusätzlich mit einer neuen Verpackung aufgefrischt wurde, ist Hendrick's auf dem Weg zum Kult und bereits jetzt aus keiner Bar mehr wegzudenken.

Gin aus einer Whisky-Brennerei

Hendrick´s ist keine Destillerie, es ist der Markenname des untypischen und zwiespältigen Gins. Hergestellt wird der außergewöhnliche (gebürtige) Schotte bei William Grant & Sons. Die renommierte Destillerie wurde 1886 gegründet, weshalb auch diese Jahreszahl das Etikett jeder Flasche Hendrick´s ziert. Der Gin selbst wurde nämlich erst 2000 auf den Markt gebracht. Produziert in der alten Welt, hatte er seine Markteinführung jedoch in den USA. Erst wenige Jahre später kamen auch die Briten und Schotten sowie die Festlandeuropäer in den Genuss des Hendrick´s. Dieser Gin ordnet sich im Übrigen in die Kategorie der New Western Dry Gins ein, bei denen die einstige vorherrschende Wacholder-Note in den Hintergrund rückt. Grund hierfür ist die große Vielfalt an Botanicals und das Bestreben, Gin in immer neuem Glanz erscheinen zu lassen.

Die Destillation

Master Distiller Miss Lesley Gracie, mit ihren wunderbaren, enorm langen Haaren – ihrem besonderen Wiedererkennungsmerkmal – fertigt ihren Hendrick´s Gin in zwei unterschiedlichen Brennblasen, genannt Bennett- und Carter-Head Brennblase, an. Während hingegen der Hendrick’s Gin von recht jungem Datum ist, haben die beiden Brennblasen schon einige Jahre auf dem Buckel. So stammt die Bennet-Brennblase aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Carter-Head-Brennblase aus den 1940er Jahren. Beide wurden restauriert und können bei Lesley Gracie wieder ihrer Bestimmung nachgehen. Doch warum zwei Brennblasen? Nun, es grenzt schon fast an Alchemie, ist aber eine penibel durchdachte Technik. In der Bennet-Brennblase wird Wasser mit Neutralalkohol, beim Hendrick´s nutzt man Weizen als Ausgangsstoff für die Grundspirituose, destilliert. Dann dürfen es sich die fast ein Dutzend Botanicals in dem Neutralalkohol-Wasser-Gemisch gemütlich machen und mazerieren dort für zwei bis drei Tage. Anschließend wird alles gemeinsam destilliert. Die Carter-Head Brennblase enthält den gleichen Neutralalkohol. Der große Unterschied hierbei: Die aromagebenden Botanicals, in der Regel sind es allesamt getrocknete Pflanzenauszüge, hängen in einem kupfernen Korb direkt in der Brennblase. Die verdampfende Flüssigkeit umschwebt den Korb im Laufe des Destillationsvorgangs und nimmt auf diese Weise eher die leichten Aromen der Botanicals auf. Also werden durch zwei verschiedene Destillationsvorgänge und zwei verschiedene Brennblasen quasi 100 Prozent Geschmack herausgeholt. Erst wenn beide Destillate in vollem Maße den Anforderungen von Lesley Gracie und Brennmeister John Ross entsprechen, findet die Hochzeit statt; die aromatischen Wacholderbrände werden miteinander vermählt. Also ja, der Hendrick´s ist ein Blend, etwas untypisch für einen Gin. Aber was ist schon typisch beim Hendrick´s?! Und wo bleiben die Gurken und die Damaszener-Rosen? Hier kommt, wie redensartig so üblich, das Beste zum Schluss. Bevor der Hendrick´s in die markante althergebrachte Apotheker-Flasche abgefüllt wird, kommen die prägenden Essenzen aus Gurke und Rosenblütenblätter hinzu.

Kurze Vita: Lesley Gracie

Die gebürtige Neuengländerin Lesley Gracie hat viele Passionen, doch besonders liegt ihr die, sagen wir mal, moderne Alchemie am Herzen. Aromen aus den Gaben von Mutter Natur zu extrahieren und diese in einen Drink zu packen, das scheint die Bestimmung der sympathisch wirkenden Frau zu sein. Als studierte Chemikerin absolvierte sie ihre ersten Berufsjahre in der Pharmaindustrie, mit dem Fokus, einige der Medikamente etwas „wohlschmeckender“ zu machen. In den 1980er Jahren dann zog es sie in das Traditionsunternehmen William Grant & Sons, wo sie mit ihrem Chemie-Wissen die Produktionsabteilung unterstützte. Als bald erhielt sie ihren Spezialauftrag: Kreiere einen neuen Gin. Gesagt, getan. Seither ist Lesley Gracie sozusagen als „Kräuterhexe“ im Unternehmen tätig und darf sich an der Fülle der natürlichen Aromastoffe austoben, Pflanzenauszüge herstellen und sich auf die stete Suche nach einem noch ungewöhnlicheren Gin machen.

Die Rose, die Gurke, ein Sommertag im Garten

Gin und Großbritannien passen einfach zusammen. Das haben sie schon immer und daran wird sich auch nicht viel ändern. Da liegt es eigentlich auf der Hand, eine typisch englische Zeremonie in einen Gin zu verwandeln. Charles Gordon, einstiger Präsident bei William Grant & Sons, beauftragte Ende der 1990er Jahre Lesley mit der Erschaffung eines neuen Gins. Die Assoziation von England sollte dabei eine wichtige, wenn nicht sogar die entscheidende, Rolle spielen. Man stelle sich folgendes Szenario vor: An einem herrlich warmen, windstillen Tag sitzen Sie auf einer etwas verschnörkelnden Metallbank inmitten eines prachtvollen Gartens und genießen ein Gurkensandwich. Und was gehört zu einem authentischen englischen Garten? Natürlich jede Menge prachtvoller Rosen. So very british! So very Hendrick´s. Und die geschmacksgebenden Komponenten waren gefunden. Und damit es auch britisch bleibt, kann der Hendrick´s Gin durchaus aus einer feinen Porzellan-Teetasse getrunken werden. Ein Longdrink-Glas für den Gin Tonic tut es natürlich auch.

Hendrick’s: Besondere Kreationen eines besonderen Gins

Mit dem Klassiker von Hendrick´s Gin holt man sich einen Gin ins Haus, der sowohl sanft als auch ungewöhnlich ist. Deutlich treten Rosen und Gurkenaromen hervor, begleitet von floralen Tönen. Eine Bitternote sucht man vergebens beim Hendrick´s, eine leichte Zitrusnote hingegen ist zu spüren. Mit dem Hendrick´s Amazonia Gin schaffte die Pflanzen-begeisterte Lesley Gracie eine Kreation, die seinesgleichen sucht. So wie schon ihr Hendrick´s-Klassiker. Inspiriert bei einer mehrwöchigen Reise durch die Amazonas-Gebiete, kreierte Lesley einen Gin, der den markanten Rosen-Gurken-Mix mit der Exotik Südamerikas vereint. Ein Hauch von Frucht, eine tiefe Würze und Kräuter-Auszüge zeichnen diese limitierte Edition aus. Eine ebenfalls stückzahl-begrenzte Abfüllung ist der Hendrick´s Midsummer Solstice Gin. Hier durfte Gracie einmal mehr ihre geschätzte Handwerkskunst unter Beweis stellen und zauberte einen Gin, der mit fruchtigen Orangen-Aromen, blumigen Auszügen und einem langanhaltenden Abgang begeistert. Auch der Hendrick´s Orbium ist unvergleichbar und ein weiterer Geniestreich der naturliebenden Chemikerin. Hierbei kommt Blauer Lotus, eine prachtvolle Seerosenart (wo wir wieder bei den Rosen wären), zum Einsatz. Der Orbium wartet beim Nosing mit einer ausgewogenen Komplexität auf und vermittelt Nuancen von Wacholder, Koriander und Pfeffer. Das Gaumenerlebnis ist ein Wechselspiel aus herb und floral, gepaart mit Holunder und Zitrusfrüchten.

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