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Amaretto

Der schmackhafte, kräftige Italiener ist zimmertemperiert oder auf Eis ein angenehmer Digestiv, er passt hervorragend in einen Espresso und ist als Dessertzutat unschlagbar. Weltweitgewordenes Synonym für den mandelaromatischen Likör ist Marktführer Disaronno, ein ehrlicher, ausgewogener Amaretto. Doch auch im Hause Walcher weiß man, schmackhaften Amaretto aus ökologisch nachhaltiger Landwirtschaft zu fertigen.

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LebensmittelkennzeichnungGutsbrennerei Alfons Walcher K.G.
Pillhofstrasse 99
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Italien
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LebensmittelkennzeichnungIllva Saronno S.p.A.
Via Archimede, 243
21047 Saronno
Italien

Amaretto: Der Name ist Geschmack

Im Gegensatz zu anderen Alkoholika geht der Name Amaretto nicht etwa auf eine bestimmte Region, eine bestimmte Zutat oder ein bestimmtes Herstellungsverfahren zurück. Sondern schlichtweg auf den Geschmack. Amaretto leitet sich von dem italienischen Wort „amaro“ ab, was so viel wie „bitter“ bedeutet. Auch leitet sich der Name von der „mandorla amara“ ab, dem italienischen Begriff für die Bittermandel. Denn diese Zutat ist maßgeblich für den marzipan-ähnlichen Geschmack des Likörs verantwortlich. Neben der Bittermandel werden auch die Süßmandel und Aprikosenkerne zur Aromatisierung des bekömmlichen Likörs genutzt.

Ein belebendes Wässerchen seit der Renaissance

Um die Entstehungsgeschichte der italienischen Spirituose ranken sich verschiedene Varianten. Eine beliebte Anekdote aus der Historie berichtet von einem Bittermandel-Likör, der bereits im 16. Jahrhundert gebrannt wurde. Seinerzeit war es in Italien nicht ungewöhnlich, in den eigenen vier Wänden Destillate herzustellen. Und so brachte das Schicksal zusammen, was zusammengehört: Einen Künstler mit dem Auftrag, ein Fresko zu malen, und eine Muse, die sich in der Kunst des Schnapsbrennens verstand. Das Modell für die Madonna und der Maler kamen sich näher; vielleicht spielte ihr selbstgemachter Brandy mit Mandelaroma hierbei ja eine entscheidende Rolle. Zumindest legt diese Legende den Grundstein für die wohl bekannteste Amaretto-Marke weltweit: den Disaronno. Über Generationen hinweg wurde das Renaissance-Rezept weitergereicht, bis es in die Hände von Giovanni Reina gelang. Dieser ließ den Mandellikör neu aufleben und schaffte es, dem Amaretto seinen Stempel aufzuerlegen. Der Disaronno auf Basis von reinem Alkohol, gebranntem Zucker und Aprikosenkernen umfasst mehr als ein Dutzend weiterer Zutaten und ist mit 28 Volumenprozent Alkohol ein ganz angenehmer Likör - und ein Hingucker in der Hausbar zugleich. Denn das kantige Format der Flasche hat sich weltweit als Markenzeichen des Disaronno etabliert. Und gefertigt wurde die erste Flasche dieser Art in den 1940er Jahren nicht etwa irgendwo, sondern in der italienischen Glasmetropole Murano höchstpersönlich.

Viele Wege führen zum Amaretto

Der verwendete Basisalkohol für einen Amaretto kann beliebig gewählt werden, denn die Zusammensetzung von Amaretto ist nicht gesetzlich geregelt. Lediglich muss es eine Spirituose, beziehungsweise ein Basisalkohol sein, der den Normen der EU-Spirituosenverordnung entspricht. Und er muss mindestens 15 Volumenprozent Alkohol aufweisen sowie mindestens 100g Zucker pro Liter Getränk beinhalten. Den meisten Amaretto-Sorten wird dies nicht schwer fallen, enthalten sie in der Regel doch deutlich mehr Zucker. Zuckerkulör findet sich ebenfalls im Amaretto und verleiht ihm seine warme, bernsteinanmutende Farbe. Beruhigend zu wissen: Für die Herstellung eines Amaretto dürfen keine künstlichen Zusatzstoffe eingesetzt werden. Das unverwechselbare Aroma wird Mutter Natur entlockt. Eine Form der Aromatisierung ist das Einweichen von Mandelschalen in Alkohol vor dem Destillationsvorgang. Eine andere Art der Herstellung verwendet Mandelextrakte und wiederum ein Produktionsverfahren bereichert die Vollmundigkeit des Likörs durch die Beigabe von Aprikosenkernöl. Letztere gilt als eine der hochwertigsten Methoden, dem Amaretto seine charakteristischen Nuancen zu verleihen. Heimattreu ist der geschichtsträchtige Italiener aber nicht mehr: Sowohl Deutschland als auch die USA produzieren Amaretto mit abgewandelten Rezepturen, aber immer in der Geschmacksrichtung „amaro“, bitter.

Vielseitig einsetzbar: Amaretto als Allrounder für Herd und Backofen

Das Tolle am Amaretto ist seine Vielseitigkeit. Er verschönert bei Zimmertemperatur im Schwenker genossen einen entspannten Nachmittag unter Freunden, er wärmt bis in die Fußspitzen als Beigabe im Heißgetränk und ist auf Weihnachtsmärkten kaum mehr wegzudenken. Ebenso ist er ein Generalist in der Cocktail-Karte. Zu den Klassikern zählt der Amaretto Sour, der so herrlich an einem Sommerabend erfrischt. Der God Father aus Amaretto und Scotch Whiskey wiederum trifft den Geschmack all jener, die nach einem guten Essen einen kräftigen Digestiv bevorzugen. Eine kleine internationale Vermählung hingegen ist der French Connection, bei dem der italienische Likör auf französischen Cognac trifft. Gut 100 verschiedene Longdrinks und Cocktails mit Zugabe von Amaretto kursieren weltweit. Doch nicht nur im Schwenker, im Old Fashion Glas oder im Longdrinkglas findet sich der Italiener wieder. Er bereichert auch zahlreiche Süßspeisen. Ein Tiramisu ohne Amaretto ist kaum vorstellbar und auch in Dessertcremes aus Schokolade oder auf Basis von Pudding rundet ein Schuss des Bitterlikörs das Geschmackserlebnis ab. Und wer gerne einmal den Frühstückstisch ein wenig auflockern möchte, der kann aus den Früchten der Saison eine köstliche Amaretto-Marmelade einkochen. Schlichtweg gesagt: Es kann nicht schaden, eine Flasche im Haus zu haben. Es darf gerne der Geschmacks-Klassiker in der viereckigen Flasche sein, der mit würziger Nuss-Note und tiefer Honig-Süße seit Generationen überzeugt. Es darf aber auch der Bio-Likör aus dem Südtiroler Hause Walcher sein. Dieser Amaretto begeistert mit dem Aroma von Vanille und Kakao und dem Gewissen, eine nachhaltig produzierte Spirituose zu genießen.