Whisky
Von Whisky Größen wie Chivas Regal, Ardbeg oder Lagavulin bis hin zu den feinen kleinen Destillerien wie Spey oder Echlinville – bei uns im Shop hast du die Wahl aus über 1.000 verschiedenen Whisky Abfüllungen aus aller Welt. Entdecke die raue Schönheit von Talisker, verkoste dich durch das Sortiment von Macallan und lasse dich von der Weichheit japanischer Whiskys verzaubern.
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Whisky - das Wasser des Lebens
Whisky wird im Gälischen auch als Wasser des Lebens (uisge beatha) bezeichnet. Diese Bezeichnung ist tatsächlich gar nicht so weit hergeholt: Whisk(e)y ist in Irland und Schottland vergleichbar mit dem „Gut des täglichen Bedarfs“ und ist damit fester Bestandteil jeder irischen und schottischen Hausbar. Doch längst hat sich die Whisky Begeisterung über die ganze Welt ausgebreitet. Und auch die Whisk(e)y Brennereien sind nicht mehr nur in Schottland und Irland zu finden - auf nahezu allen Kontinenten wird er mittlerweile hergestellt – und das auf einem beeindruckenden Niveau. So ist es noch nicht lange her, dass erstmals ein japanischer Whisky zum besten Whisky der Welt gekürt wurde. Und auch andere Ecken der Welt haben mit hervorragenden Whisk(e)ys auf sich aufmerksam gemacht:
- die USA ist berühmt für Bourbon und Rye Whiskey
- in Asien haben neben einer ganzen Reihe japanischer Brennereien auch die indische Amrut Distillery und Kavalan aus Taiwan internationales Renommee erreicht
- im europäischen Raum ist auch außerhalb von Irland und Schottland eine ganze Reihe hervorragender Whisky Brennereien zu Hause, wie etwa Slyrs Whisky aus Bayern, Bivrost aus Norwegen, oder Puni aus Italien
Whisky ist nicht gleich Whisk(e)y
Die Welt des Whiskys ist enorm vielschichtig, komplex und divers. Das beginnt schon bei der Schreibweise: in den meisten Teilen der Welt wird Whisky ohne „e“ geschrieben - das gilt für Schottland, Asien, Europa (Festland), Kanada und Australien. In Irland und in den meisten Destillerien der USA dagegen wird als Schreibweise Whiskey mit „e“ verwendet. Das hat historische Gründe und diente einst in erster Linie dazu sich von schottischem Whisky abzugrenzen. Wie facettenreich die Bandbreite von Whisky ist, wird aber wohl am besten durch die geschmackliche Vielfalt klar. Whisky hat aromatisch wirklich alles zu bieten und hat schon allein dadurch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in der Welt der Spirituosen. Von lieblich bis ins Extrem-Rauchige, von seidenweich bis knackig scharf.
Sorten/Kategorien
(Single) Malt Whisky
Das sind Whiskys aus gemälzter Gerste, aus Malz (Malt). Beim Single Malt Whisky müssen die miteinander vermählten Destillate alle aus einer einzigen Destillerie stammen.
(Single) Grain Whisky
Das wiederum sind Whiskys, die aus ungemälzter Gerste, aus Mais oder auch aus Weizen gewonnen werden. Für Single-Grains gilt die gleiche Voraussetzung wie für Single Malts. Mittlerweile sind Single-Grain-Whiskys (vor allem schottische) jedoch recht selten geworden.
Blend
Das Gros der Whiskys machen eindeutig die Blends aus. Das sind Whiskys, die von mehreren Destillerien stammen und miteinander vermählt werden. Manche der Blends beinhalten durchaus bis zu 50 verschiedene Grain- und Malt-Whiskys.
Ein Blick in die Geschichte
Die Herstellung von Whisky hat eine lange Tradition und reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Welches Land damals Whisky erfunden hat, lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei klären. Sowohl Irland wie auch Schottland kommen als „Wiege des Whiskys“ in Frage. Fest steht aber, dass es christliche Mönche waren, die den ersten Whisky gebrannt haben, um ihn für medizinische Zwecke einzusetzen. Diese ursprüngliche Form des Whiskys wurde noch nicht in Fässern ausgebaut. Es handelte sich daher um einen klaren Brand, der meist mit verschiedenen Kräutern versetzt wurde. Die erste offizielle verbriefte Erwähnung von Whisky stammt übrigens aus dem Jahr 1494. Es handelte sich um die Steuerunterlagen eines Klosters - mit Sitz in Schottland. Erst später war das Handwerk der Destillation auch außerhalb der Kirchenmauern bekannt und auf manchen Bauernhöfen wurde nebenbei „Selbstgebrannter“ hergestellt. Mitte des 17. Jahrhunderts erhoben sowohl Schottland wie auch Irland Steuern auf Whisk(e)y. Da das Schwarzbrennen aber dennoch weiterhin florierte musste ab 1661 in Irland und ab 1707 in Schottland eine offizielle Lizenz zum Whiskybrennen erworben werden. Die ältesten offiziell lizensierten Destillerien, die auch heute noch produzieren, sind übrigens Kilbeggan in Irland (1757) und Glenturret in Schottland (1775)
Über die Whisky-Herstellung
Whisky wird aus zwei elementaren Rohstoffen hergestellt: Wasser und Getreide. Dazu kommen noch 2 Hilfsstoffe: Darrmaterial zum Trocknen sowie die Hefe für die Gärung. Ohne diese essenziellen Zutaten kann kein Whisky hergestellt werden. Aber auch die einzelnen Schritte in der Verarbeitung der Rohstoffe sind entscheidend für die Whisky Produktion.
Das fertige Malz wird gereinigt und gemahlen (es entsteht das sogenannte Grist) und in der Mash Tun in heißem Wasser eingeweicht. Dies erfolgt in 3 verschiedenen Phasen:
- Phase: Das Malz wird ca. 30 Minuten lang in 60 bis 70 Grad heißes Wasser eingeweicht. Das Wasser wird im Anschluss abgeschieden.
- Phase: Das Malz wird nochmals ca. 30 Minuten lang in heißem Wasser eingeweicht. Dieses Mal ist das Wasser etwa 70 bis 80 Grad heiß. Malz und Wasser werden daraufhin erneut separiert.
- Phase: Ein letztes Mal wird das Malz eine halbe Stunde lang in Wasser eingeweicht. Die Wassertemperatur liegt nun bei 90 bis 95 Grad Celsius.
Bei diesen 3 Vorgängen wandeln Enzyme die im Malz enthaltene Stärke in den für den Brennvorgang benötigten Zucker um. Abschließend wird die Emulsion gefiltert, das süße Wasser (genannt Wort) verbleibt in der Brennerei, die Getreidereste werden meist als Tierfutter verwendet.
Fragen & Antworten rund um Whisky 16
Du möchtest die wichtigsten Informationen rund um Whisky kurz und kompakt zusammengefasst entdecken? In unserem FAQ-Bereich findest du Antworten auf häufige Fragen zu Whiskysorten, Herstellung, Geschmack, Lagerung und Qualität – verständlich erklärt und übersichtlich zusammengefasst.
Ein Whisky ist eine Spirituose auf Getreidebasis, das destilliert wird und in Holzfässern reift.
In der Europäischen Union muss ein Whisky mindestens 40 Volumenprozent aufweisen.
Je nach Land gibt es unterschiedliche Regelungen, ab wann sich eine Spirituose Whisky nennen darf. Betrachtet man die EU-Verordnung, so muss Whisky aus Getreidemalzmaische hergestellt werden, dessen Alkoholgehalt nach der Destillation weniger als 94,8 Volumenprozent aufweisen darf. Anschließend muss das Destillat für mindestens drei Jahre in Holzfässern mit einem Fassungsvermögen von maximal 700 Litern reifen. Das Endprodukt muss schließlich mindestens 40 Volumenprozent aufweisen, um sich Whisky nennen zu dürfen.
Übersetzt bedeutet „Peat“ so viel wie „Torf“. Demnach bezeichnet ein Peated Whisky einen getorften bzw. rauchigen Whisky.
Bei einem rauchigen Whisky wird die Gerste über Feuer getrocknet, welchem Torf als Brennstoff beigemischt worden ist. Dadurch gibt es eine starke Rauchentwicklung, die die gemälzte Gerste mit Phenol anreichert und dem Whisky seinen Rauchgeschmack verleiht. Diese Art der Trocknung wird jedoch nicht bei allen Whiskys durchgeführt. Gerade irischer Whiskey, als auch Whisky aus der Speyside werden selten getorft und weisen dementsprechend keinen Rauchgeschmack auf.
Mit einer Gesamtproduktion von ungefähr 280 Millionen Liter reinen Alkohols wird in Schottland der meiste Whisky weltweit hergestellt.
Derzeit gibt es in Schottland mehr als 130 aktive Whisky Destillerien.
Wichtig ist, dass Whisky stehend, als auch im Dunkeln gelagert werden sollte. Bei einer längeren Lagerung sollte die Flasche zudem in einem etwas kühleren Raum gestellt werden. Dann kann ein ungeöffneter Whisky auch noch 100 Jahre später unbedenklich genossen werden. Geöffnet hält er sich mindestens 6 Monate lang, kann sich aber bei perfekter Lagerung bis zu 5 Jahre halten. Es empfiehlt sich jedoch einen angebrochenen Whisky innerhalb von 1-2 Jahren zu leeren.
Ein Single Grain Whisky bezeichnet einen Whisky, welcher aus nur einer Destillerie stammt. Anders als beim Single Malt dürfen beim Single Grain auch verschiedene Getreidesorten verwendet werden.
Ein Blended Whisky wird aus bis zu 40 verschiedenen Single Malts unterschiedlicher Destillerien und Grain Whisky hergestellt.
Da Geschmack subjektiv ist, gibt es keinen objektiv „besten“ Whisky. Hoch bewertete Whiskys stammen häufig aus Schottland oder Japan. Sie überzeugen durch Balance, Komplexität und eine individuelle Fassreifung. Für Einsteiger eignen sich milde, fruchtige Whiskys, während erfahrene Genießer oft kräftige oder rauchige Abfüllungen bevorzugen.
Die wichtigsten Whiskysorten unterscheiden sich nach Herstellung und verwendeten Rohstoffen:
- Single Malt Whisky: aus gemälzter Gerste und in einer einzigen Destillerie hergestellt
- Blended Whisky: Mischung aus verschiedenen Malt- und Grain-Whiskys für einen ausgewogenen Geschmack
- Grain Whisky: aus verschiedenen Getreidesorten hergestellt, meist leichter und milder
- Blended Malt Whisky: Mischung aus mehreren Single Malts unterschiedlicher Destillerien
- Single Grain Whisky: aus einer Destillerie, aber nicht ausschließlich aus Gerste hergestellt
Beide Schreibweisen sind korrekt:
- „Whisky“ wird in Schottland, Kanada und Japan verwendet
- „Whiskey“ ist die Schreibweise in Irland und den USA
Die Unterschiede hängen ausschließlich von der Herkunft ab, nicht von der Qualität.
Der teuerste jemals versteigerte Whisky ist eine Flasche The Macallan 1926 Fine & Rare. Sie wurde bei einer Auktion für rund 2,5 Millionen Euro verkauft und gilt als seltenste und begehrteste Whisky-Abfüllung der Welt.
Ein hochwertiger Whisky zeichnet sich vor allem durch Balance, Komplexität und eine saubere Verarbeitung aus.
- Aromatik: vielschichtig (z. B. Frucht, Holz, Gewürze), ohne stechende Alkoholnote
- Mundgefühl: weich, ölig und vollmundig
- Fassreifung: Hochwertige Eichenfässer sorgen für Tiefe und Struktur.
- Abfüllung: oft nicht kühlfiltriert und ohne Farbstoff
- Alkoholgehalt: häufig ab 46 % Vol., da mehr Aromen erhalten bleiben
Für eine realistische Beurteilung sollte Whisky aus einem Nosing-Glas bei Raumtemperatur verkostet werden – so entfalten sich die Aromen optimal.
Der Preis eines Whiskys hängt von mehreren Faktoren ab:
- Lagerdauer: je länger gereift, desto höher der Aufwand
- Fassqualität: seltene oder spezielle Fässer erhöhen den Wert
- Limitierung: kleine Auflagen sind begehrt
- Marke und Nachfrage: bekannte Destillerien erzielen höhere Preise
Zusätzlich spielt der Sammlerwert bei besonders seltenen Abfüllungen eine große Rolle.